Fillon Maillet setzt Siegesserie fort, während Julia Simon am Schießstand aufdreht

Doppelsieg für Frankreich beim City-Biathlon 2020.


Seit 2018 trifft sich jährlich die Weltelite des Biathlons in Wiesbaden, um einen ersten Härtetest für den kommenden Winter zu haben.

Bei den Herren sind viele große Namen des Weltcups vertreten. Darunter auch der Mann der letzten zwei Jahre Johannes Thingnes Boe, sowie sein Bruder Tarjei Boe und mit Quentin Fillon Maillet sein wohl größter Konkurrent im kommenden Winter.

Und der Franzose zeigt nach seinem Doppelsieg bei den französischen Meisterschaften, dass er bereits jetzt ins absoluter Topform ist. Gewinnt auch hier mit deutlichem Vorsprung das Finalrennen vor Tarjei Boe und Michal Krcmar aus Tschechien und sendet mit seiner Leistung eine deutliche Nachricht an die Brüder aus Norwegen. Johannes Thingnes Boe verfehlt mit Rang vier das Podest nur knapp. Bester Deutscher ist Lucas Fratzscher, der den erkrankten Philipp Horn ersetzt. Benedikt Doll wird siebter.


Nach der Absage von Dorothea Wierer aufgrund der Corona-Beschränkungen in Italien, ist Julia Simon im Rennen der Damen neben Marketa Davidova und Ingrid Landmark Tandrevold die Favoritin auf den Sieg.

Simon zeigt einmal mehr, warum sie als Schnellschützin aus dem Weltcup bekannt ist und räumt in atemberaubender Weise 25 von 25 Scheiben spielend ab, was der Französin zum souveränen Sieg reicht.

Dahinter landet die Tschechin Marketa Davidova auf Platz zwei mit fast acht Sekunden vor Clare Egan aus den USA. Die beiden deutschen Teilnehmerinnen - Janina Hettich und Maren Hammerschmidt - bilden, nach einem schwierigen Tag am Schießstand, mit den Plätzen acht und neun das Schlusslicht der Tabelle.

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